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Halloween-Tipps: Sicher Süssigkeiten verteilen und sammeln

Halloween-Tipps: Sicher Süssigkeiten verteilen und sammeln

Halloween ist für viele Kinder einer der aufregendsten Abende des Jahres. Verkleidet als Hexen, Gespenster, Skelette oder Vampire ziehen sie durch die Nachbarschaft und rufen an den Haustüren «Süsses oder Saures!». Damit der Halloween-Abend für alle Beteiligten zu einem schönen Erlebnis wird, haben wir die wichtigsten Tipps für Menschen, die Süssigkeiten verteilen, sowie für Kinder und ihre Eltern zusammengestellt.

Halloween-Ratgeber für alle, die Süssigkeiten verteilen

Zeige den Kindern, dass sie willkommen sind

Zeige den Kindern, dass sie bei dir willkommen sind. Stelle zum Beispiel einen geschnitzten Kürbis mit einer brennenden Kerze auf deinen Briefkasten oder vor deine Haustüre. Achte dabei darauf, dass die Kerze sicher steht und keine Brandgefahr besteht. Noch sicherer ist ein batteriebetriebenes LED-Licht.

Wenn dir ein geschnitzter Kürbis zu viel Aufwand ist, kannst du bei Sweets.ch auch fertiges Halloween-Dekorationsmaterial bestellen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Kürbis-Lampion oder einem Spinnenschädel mit Minihut, den du vor deiner Haustüre aufhängen kannst?

Wenn du magst, kannst du dich zusätzlich verkleiden und die kleinen Gäste zum Beispiel mit einer Skelettmaske mit Glubschaugen begrüssen. Das sorgt garantiert für einen Heidenspass!

Gruselige Süssigkeiten kommen besonders gut an

Selbstverständlich kannst du den Kindern einfach einen Schokoriegel oder ein Schoggistängeli in die Hand drücken. Damit machst du mit Sicherheit nichts falsch.

Am meisten Freude haben die Kinder jedoch, wenn ihnen bereits beim Anblick deiner Halloween Süssigkeiten ein wohliger Schauer über den Rücken läuft. An Halloween können die Naschereien kaum gruselig genug sein!

Wie wäre es zum Beispiel mit einem essbaren Hirn aus Blutglibber? Was sich viele Erwachsene niemals in den Mund stecken würden, ist für Kinder ein Riesenspass. Auch essbare Augen, Finger, Gebisse, Spinnen oder andere schaurige Halloween-Süssigkeiten stehen hoch im Kurs.

Sorge für genügend Vorrat

Achte darauf, dass du an Halloween genügend Süssigkeiten zu Hause hast. In der Regel schauen zuerst die Kindergartenkinder vorbei. Später kommen die Schulkinder und zum Schluss häufig noch die Jugendlichen.

Wenn du bereits den ersten zwei oder drei Besuchern den gesamten Vorrat schenkst, hast du später nichts mehr und bescherst den Kindern, die danach an deiner Türe klingeln, ein enttäuschendes Erlebnis.

Denke daran: Unter den Kindern auf der Strasse spricht es sich wie ein Lauffeuer herum, wer besonders coole Süssigkeiten verteilt oder die Eimer und Taschen grosszügig füllt. Das kann dazu führen, dass im Laufe des Abends immer mehr Kinder an deiner Türe klingeln oder klopfen.

Halloween ist in der Schweiz noch nicht so verbreitet wie in den USA. Viele Erwachsene beteiligen sich nicht am Brauch oder haben keine Süssigkeiten vorbereitet. Dementsprechend beliebt sind Häuser, bei denen die Kinder willkommen sind und eine kleine Überraschung erhalten.

Verteile nur verpackte Süssigkeiten

Die meisten Kinder haben einen Eimer oder eine Tasche dabei und halten dir diesen zum Befüllen hin. Lege nach Möglichkeit keine offenen oder unverpackten Süssigkeiten hinein.

Die Kinder sind oft den ganzen Abend unterwegs und haben von ihren Streifzügen möglicherweise schmutzige Hände. Ausserdem werden die gesammelten Süssigkeiten häufig untereinander geteilt oder getauscht. Einzeln verpackte Süssigkeiten sind deshalb hygienischer und können von den Eltern besser kontrolliert werden.

Halloween-Ratgeber für Kinder und ihre Eltern

Bleibe immer vor der Haustüre

Die meisten Menschen wissen, dass Halloween ist, und haben die Süssigkeiten bereits griffbereit, wenn sie nach dem Klingeln die Türe öffnen.

Trotzdem kann es vorkommen, dass jemand die Süssigkeiten zuerst in der Küche oder im Wohnzimmer holen muss. Warte in diesem Fall draussen vor der Türe. Gehe niemals alleine in eine fremde Wohnung oder in ein fremdes Haus hinein.

Denke auch an die anderen Kinder

Wenn dir jemand einen Sack oder eine Schüssel mit Süssigkeiten hinhält und du selbst etwas nehmen darfst, denke an die anderen Kinder, die an diesem Abend ebenfalls unterwegs sind.

Nimm eine Handvoll oder so viel, wie dir angeboten wird, und lasse genügend Süssigkeiten für die nächsten Besucher übrig. Wer mit beiden Händen zugreift und möglichst viele Süssigkeiten in seine Tasche stopft, verdirbt den anderen Kindern den Spass.

Stell dir vor, du klingelst an zahlreichen Türen und überall öffnen nette Menschen, die dir gerne etwas geben möchten. Wenn die Kinder vor dir bereits alles mitgenommen haben, gehen alle anderen leer aus. Halloween macht nur dann allen Spass, wenn die Süssigkeiten fair geteilt werden.

Stehlen ist auch an Halloween tabu

An Halloween ist es dunkel und häufig sieht niemand genau, wer was macht. Manchmal steht eine Schüssel mit Süssigkeiten unbeaufsichtigt vor einem Hauseingang. Andere Kinder stellen ihre Eimer oder Taschen mit den gesammelten Süssigkeiten auf eine Bank oder auf den Boden, wenn sie eine Pause machen.

Auch wenn es in solchen Situationen einfach wäre, etwas zu nehmen, gilt: Stehlen ist an Halloween absolut tabu!

Echte Halloween-Fans versetzen andere Menschen gerne mit einem gruseligen Kostüm in Angst und Schrecken. Sie nehmen aber niemandem etwas weg und respektieren das Eigentum anderer.

Saure Streiche dürfen keinen Schaden verursachen

Gibt es kein Süsses, hat die Person Saures verdient. So will es zumindest der bekannte Halloween-Spruch. Doch nicht alles, was als Streich bezeichnet wird, ist tatsächlich harmlos.

Rohe Eier gegen Fenster zu werfen, Wände mit Spraydosen zu verschmieren oder Böller in Briefkästen zu werfen, sind keine lustigen Streiche. Solche Aktionen können Schäden verursachen, gefährlich sein und rechtliche Folgen haben.

Böller sorgen zudem dafür, dass Hunde, Katzen und andere Haustiere grosse Angst bekommen und sich zitternd unter Sofas oder anderen Möbeln verstecken. Das wollen echte Halloween-Fans nicht.

Erschrecke die Leute lieber mit einem furchterregenden Kostüm oder einer überraschenden Grimasse. Mache aber nichts kaputt und belästige niemanden.

Kleinere Kinder sollten begleitet werden

An Halloween sind die Kinder meistens in Gruppen unterwegs und ziehen dadurch mutig durch die Nachbarschaft. Mit der Zeit wird es jedoch immer dunkler. Vor allem kleinere Kinder können plötzlich Angst bekommen, wenn sie um sich herum nur noch furchterregende Gestalten sehen.

Später am Abend sind häufig auch ältere Kinder und Jugendliche mit besonders realistischen Kostümen unterwegs. Deshalb ist es wichtig, dass Eltern kleinere Kinder begleiten und das Geschehen aus sicherer Distanz beobachten.

Für die Erwachsenen ergeben sich dabei oft Möglichkeiten für einen kurzen Schwatz mit Nachbarn, die man schon länger nicht mehr gesehen hat. Ausserdem ist es eine schöne Geste, wenn sich nach den Kindern auch die Eltern kurz für die erhaltenen Süssigkeiten bedanken.

Warme Kleidung nicht vergessen

Halloween findet Ende Oktober statt. Zu dieser Jahreszeit kann es am Abend bereits empfindlich kalt werden.

Zu Beginn rennen die Kinder vor lauter Begeisterung häufig los und kommen schnell ins Schwitzen. Nach ein oder zwei Stunden legen sie eine Pause ein und beginnen zu frieren.

Gib deinem Kind deshalb unbedingt warme Kleidung mit, die es bei Bedarf über das Kostüm ziehen kann. Wenn du die Gruppe begleitest, kannst du die kleinen Geister, Gespenster und Ungeheuer spätestens auf dem Heimweg warm einpacken.

Sorge für gute Sichtbarkeit

Viele Halloween-Kostüme sind dunkel. Von weissen Gespenstern einmal abgesehen, werden verkleidete Kinder deshalb von Auto-, Velo- und Motorradfahrern schnell übersehen.

Sorge dafür, dass dein Kind auch bei Dunkelheit gut sichtbar ist. Du kannst das Kostüm zum Beispiel mit leuchtenden Augen oder reflektierenden Elementen versehen. Bewährt haben sich ausserdem Taschenlampen, Leuchtstäbe und zum Kostüm passende Laternen.

Wichtig ist, dass die Beleuchtung die Kinder beim Gehen nicht behindert und sie ihre Umgebung jederzeit gut erkennen können.

Vereinbart eine Route und eine Rückkehrzeit

An Halloween vergessen Kinder gerne die Zeit. Auf der Suche nach besonders feinen Süssigkeiten laufen sie manchmal wahllos anderen Gruppen hinterher und entfernen sich dabei unbemerkt von der vereinbarten Route.

Lege deshalb vorher gemeinsam mit deinem Kind fest, welche Wege es nehmen darf und wann es wieder zu Hause sein muss. Stelle ausserdem sicher, dass ältere Kinder und Jugendliche im Notfall erreichbar sind.

Erinnere dein Kind daran, dass es auch als Gespenst, Hexe, Monster oder Vampir die Verkehrsregeln einhalten muss. Es soll auf dem Trottoir bleiben und die Strasse nur an einer sicheren Stelle, nach Möglichkeit bei einer Ampel oder einem Fussgängerstreifen, überqueren.

Mit Rücksicht wird Halloween zum unvergesslichen Erlebnis

Mit etwas Vorbereitung, gegenseitiger Rücksichtnahme und genügend gruseligen Süssigkeiten wird Halloween für Kinder und Erwachsene zu einem besonderen Erlebnis.

Wer Süssigkeiten verteilt, sorgt mit einer gut sichtbaren Halloween-Dekoration und einem ausreichenden Vorrat für leuchtende Kinderaugen. Wer Süssigkeiten sammelt, bleibt fair, respektiert andere Menschen und achtet auf die eigene Sicherheit.

So steht einem schaurig-schönen Halloween-Abend nichts mehr im Weg!

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