Ein rosa Kaugummi, eine möglichst grosse Blase und ein kleines Tattoo aus der Verpackung: Kommt dir das bekannt vor? Malabar verbindet süssen Kauspass mit Erinnerungen an unbeschwerte Kindertage. Hinter der französischen Marke steckt eine Geschichte, die bis in die 1950er-Jahre zurückreicht.
Die Marke Malabar: Kauspass aus Frankreich
Malabar hat französische Wurzeln: 1958 entwickelte das Süsswarenunternehmen Kréma den Bubble Gum. Anders als bei einem klassischen Pfefferminzkaugummi stand bei Malabar von Anfang an der Spass am Blasenmachen im Mittelpunkt. Bis heute gehören Kaugummiblasen und die bekannten Klebetattoos fest zur Markenwelt.
Vielleicht hast du früher selbst versucht, die grösste Blase auf dem Pausenplatz zu machen. Erst vorsichtig pusten, dann noch ein bisschen mehr – und plötzlich klebt der Kaugummi an der Nase. Genau solche Momente passen zu Malabar.
Wie die Geschichte von Malabar begann
Die Anfänge von Malabar liegen in einer Zeit, in der sich Kaugummi in Europa längst zu einer beliebten Süssigkeit entwickelte. Mit seinem rosa Bubble Gum schuf Kréma einen Klassiker, dessen ursprüngliche Geschmacksrichtung Tutti Frutti war. Im Laufe der Jahre kamen weitere Sorten hinzu, darunter Erdbeere, Minze und Cola.
Doch Malabar bot schon früh mehr als etwas zum Kauen. Bereits 1959 enthielten die Verpackungen kleine Bildchen. Später kamen kurze Comicgeschichten und Tattoos hinzu. Damit wurde auch das Auspacken zum Erlebnis: Welches Motiv würde diesmal zum Vorschein kommen?
Monsieur Malabar: Der starke Mann im gelben Shirt
1969 bekam die Marke ein Gesicht: Monsieur Malabar. Der blonde, muskulöse Mann im gelben Shirt mit dem grossen M auf der Brust wurde zum unverwechselbaren Markenzeichen. Geschaffen wurde die Figur vom Zeichner Jean-René Le Moing.
Monsieur Malabar trat in kleinen Comicabenteuern auf, die du in den Verpackungen entdecken konntest. Er war ein freundlicher Kraftprotz und wurde für viele Kinder ebenso vertraut wie der Kaugummi selbst. Über Jahrzehnte prägte er das Erscheinungsbild der Marke.
Die Malabar-Tattoos: Kleine Motive mit grossem Erinnerungswert
Für viele Fans gehören die Tattoos genauso zu Malabar wie die Kaugummiblasen. Die kleinen Abziehbilder machten aus einer Süssigkeit eine Überraschung zum Auspacken, Ausprobieren und Zeigen.
Die Geschichte dieser Beigaben reicht weit zurück: Auf die frühen Sammelbilder folgten in den 1960er-Jahren Abziehbilder. Über die Jahrzehnte entstanden zahlreiche Motivserien mit Figuren, Abenteuern und unterschiedlichen Themenwelten.
Vielleicht erinnerst du dich noch daran, wie du das Papier vorsichtig angefeuchtet und danach langsam abgezogen hast. Und wie stolz du warst, wenn das Motiv vollständig auf deinem Arm erschien.
Von Monsieur Malabar zu Mabulle
2011 gab es einen auffälligen Wechsel: Nach 42 Jahren machte Monsieur Malabar Platz für Mabulle. Der schwarze Kater mit Sonnenbrille und farbiger Krawatte übernahm die Rolle des Markenmaskottchens.
Für langjährige Fans war das eine grosse Veränderung. Der blonde Muskelmann war schliesslich eng mit ihren Kindheitserinnerungen verbunden. Der Wechsel sorgte deshalb auch für Diskussionen.
Welche Geschmacksrichtungen gibt es bei Malabar?
Neben dem Original Malabar Tutti umfasst die Markenpalette verschiedene Geschmacksrichtungen. Auf der offiziellen Markenseite findest du beispielsweise Erdbeere, Cola, Minze, Multifruits und Zuckerwatte sowie die Bigoût-Variante. Welche Produkte erhältlich sind, kann je nach Land und Sortiment variieren.
Ob du den vertrauten Klassiker bevorzugst oder gerne eine andere Sorte ausprobierst: Der Reiz liegt auch darin, aus einem Stück Kaugummi eine möglichst grosse Blase zu machen.
Ein Stück Kindheit zum Wiederentdecken
Malabar verbindet Geschmack, Spiel und Überraschung. Vielleicht denkst du dabei an Ferien in Frankreich, an den Süsswarenkiosk oder an kleine Wettbewerbe mit deinen Freunden.
Wenn du Malabar wieder auspackst, kannst du dieses Gefühl noch einmal aufleben lassen. Und vielleicht gelingt dir heute sogar eine grössere Kaugummiblase als damals.


